Bonmots

Bonmots
Achtung verdient, wer vollbringt, was er vermag.
(Sophokles, athenischer Tragödiendichter, 496-406 v. Chr.)
Alle Formen nimmt die Geistlosigkeit an, um sich dahinter zu verstecken: sie verhüllt sich in Schwulst, in Bombast, in den Ton der Überlegenheit und Vornehmigkeit und in hundert anderen Formen.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
Als Bankett bezeichnet man eine Veranstaltung, bei der man ißt, was einem nicht schmeckt, bevor man zu Leuten, die einen nicht interessieren, über Dinge spricht, von denen man keine Ahnung hat.
(anonym)
Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: Es stimmt.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Alter macht immer weiß, aber nicht immer weise.
(Sprichwort)
Am Kamener Kreuz steht ein Bulle auf der Fahrbahn. Bitte fahren Sie vorsichtig
 
An die dumme Stirne gehört als Argument von Rechts wegen die geballte Faust.
(Friedrich Nietzsche, 1844-1900, Menschliches I)
An öffentlichen Dirnen soll Überfluß sein, für alle und insbesondere für die, welche sich keine privaten halten können. Riesenpaläste, herrlich geschmückt, sollen gebaut, schwelgerische Gelage daselbst veranstaltet werden, wo jeder, der will und kann, Tag und Nacht spielen, trinken, speien und sich ausleben mag. Rauschende Tanzmusik soll aller Orten ertönen. Die Theater sollen wiederhallen von den Ausbrüchen unzüchtiger Freude und von dem Lärm jeglicher Sorte grausamster und schändlichster Vergnügen.
(Augustinus, Kirchenlehrer)
Anerkennung ist eine Pflanze, die vorwiegend auf Gräbern wächst.
(Robert Lembke, dt. Showmaster, 1913-1989)
Arm ist nicht der, der wenig hat, sondern der, der nicht genug bekommen kann.
(Jean Guehenno, frz. Schriftst., 1890-1978)
Armut ist keine Schande - Reichtum auch nicht.
(Curd Götz, dt. Schr., 1888-1960)
Ärzte haben Schweigepflicht, wenn es um ihre Honorare geht
 
Ärzte und Pflasterer bedecken ihren Pfusch mit Erde.
(röm. Sprichwort)
Atheismus ist ein notwendiger Protest gegen die Gottlosigkeit der Kirchen und die Enge ihrer Dogmen. Gott benutzt ihn als Stein um diese beschmutzten Kartenhäuser zu zerstören.
(Sri Aurobido, ind. engl. Philosoph u. Mystiker, 1872-1950)
Auch der Dumme hat manchmal einen gescheiten Gedanken. Er merkt es nur nicht.
(Danny Kaye, am. Filmschauspieler, 1913-1987)
Auch Kränkungen wollen gelernt sein. Je freundlicher, desto tiefer trifft's.
(Martin Walser, dt. Schriftsteller, *1927)
Auch Schlafen ist eine Form der Kritik, vor allem im Theater.
(George Bernhard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Auf zweierlei sollte man sich nie verlassen: Wenn man Böses tut, daß es verborgen bleibt; wenn man Gutes tut, daß es bemerkt wird.
(Ludwig Fulda, dt. Bühnenautor, 1862-1939)
Autobahn - Deutschlands größte Psychiatrie
(Henning Venske)
Bei zunehmender Dämmerung hat der Soldat alsbald mit Dunkelheit zu rechnen.
(ZDV zur Gefechtsausbildung der Bundeswehr)
Beliebtheit sollte kein Maßstab für die Wahl von Politikern sein. Wenn es auf die Popularität ankäme, säßen Donald Duck und die Muppets längst im Senat.
(Orson Welles, amerik. Schauspieler, Regisseur & Schriftsteller, 1915-85)
Besser schweigen und als Narr scheinen, als sprechen und jeden Zweifel beseitigen.
(Abraham Lincoln, 16. Präs. d. USA, 1809-1865)
Bevor ich heiratete, hatte ich sechs Theorien über Kindererziehung. Jetzt habe ich sechs Kinder und keine Theorie.
(John Wilmot, Earl of Rochester, engl. Satiriker, 1647-1680)
Charme ist das, was manche Leute haben, bis sie beginnen, sich darauf zu verlassen.
(Simone de Beauvoir, franz. Schriftst., 1908-)
Charme ist im Menschen wie das Brennen beim Feuer, das Leuchten bei der Kerze, das Funkeln bei kostbaren Steinen, Gold und Silber. Es ist etwas geistiges.
(Li Liweng)
Das Alter hört sich gern, auch wenn es nichts zu sagen hat.
(Goethe, 1749-1832)
Das Credo des heutigen Menschen lautet: 'Ich glaube an das Image, an den Computer und an die Demoskopie.'
(Vittorio de Sica, ital. Regisseur u. Schauspieler, 1902-1974)
Das Gehirn ist ein Körperorgan, das im Augenblick der Geburt zu arbeiten beginnt und damit erst aufhört, wenn man aufsteht, um eine Rede zu halten.
(anonym)
Das Geld, das man besitzt, ist das Instrument der Freiheit; das Geld, dem man nachjagt, ist das Instrument der Knechtschaft.
(Jean-Jacques Rousseau, schw.-frz. Phil., 1712-1778)
Das Gesicht ist das Abbild des Hirns, die Augen sein Berichterstatter.
(Cicero, Marcus Tullius, röm. Politiker, 106-43 v.Chr.)
Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
(Berthold Brecht, dt. Schriftsteller, 1898-1856)
Das größte Übel der heutigen Jugend besteht darin, daß man nicht mehr dazugehört.
(Salvator Dali, span. Maler, 1904-1989)
Das größte Vergnügen aller Geizhälse besteht darin, sich ein Vergnügen zu versagen.
(Gottfried Benn, dt. Lyriker, 1886-1956)
Das Ideal der Gleichheit ist deshalb so schwer, weil die Menschen Gleichheit nur mit jenen wünschen, die über ihnen stehen.
(John B. Priestley, engl. Schriftsteller, 1894-1984)
Das ist seltsam, daß Männer, die sich als Sachverständige ausgeben, einander widersprechen und von einerlei Sache nicht einerlei Begriff haben.
(Lukian, altgr. Schriftsteller, 120-180 n.Chr.)
Das Merkwürdige an den Statussymbolen ist, daß die Symbole den Menschen wichtiger sind als der Status.
(Cyril Northcote Parkinson, engl. Historiker u. Journalist, 1909-1993)
Das niedrig gewachsene, schmalschultrige, breithüftige und kurzbeinige Geschlecht das schöne zu nennen - dies konnte nur der vom Geschlechtstrieb umnebelte männliche Intellekt fertigbringen.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
Das Paradies pflegt sich erst dann als Paradies zu erkennen zu geben, wenn wir daraus vertrieben wurden.
(Hermann Hesse, dt. Schriftsteller, 1877-1962)
Das Schnitzel sieht bekloppt aus.
(Winfried Bornemann, dt. 'Briefmacker')
Das Schwierige am Diskutieren ist nicht, den eigenen Standpunkt zu verteidigen, sondern ihn zu kennen.
(Andre' Maurois, frz. Schriftsteller, 1885-1965)
Das sicherste Mittel, arm zu bleiben, ist, ein ehrlicher Mensch zu sein.
(Napoleon I.)
Den Namen des Rechtes würde man nicht kennen, wenn es das Ungerechte nicht gäbe.
(Heraklit, gr. Philosoph, 540-480 v.Chr.)
Den ungerechtesten Frieden finde ich immer noch besser als den gerechtesten Krieg.
(Marcus Tullius Cicero, röm. Politiker, 106-43 v.Chr.)
Der Arzt hilft immer, wenn nicht dem Kranken, so seinem Beutel.
(römisches Sprichwort)
Der Atheismus ist ein Zeichen, daß man die Religion ernst nimmt.
(Sir Karl Raimund Popper, engl. Phil. u. Wissenschaftslogiker, 1902-1994)
Der Bart als Geschlechtszeichen mitten im Gesicht ist obszön. Daher gefällt er den Weibern.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph 1788-1860)
Der Bau von Luftschlössern kostet nichts, aber ihre Zerstörung ist sehr teuer.
(Francois Mauriac, frz. Schriftst., 1885-1970)
Der Beweis von Heldentum liegt nicht im Gewinnen einer Schlacht, sondern im Ertragen einer Niederlage.
(David Lloyd George, Earl of Dwyfor, engl. Staatsmann, 1863-1945)
Der Buchstabe ist nicht der Geist, und die Bibel ist nicht die Religion
 
Der Charakter eines Menschen läßt sich leicht daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können.
(anonym)
Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral.
(John Osborne, engl. Dramatiker, 1921-1994)
Der Ehehafen ist wie alle anderen Häfen. Je länger die Schiffe in ihnen liegen, um so größer ist die Gefahr, daß sie rosten.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Der einzelne kann sich vervollkommnen. Aber die Menschheit als ganzes wird weder besser noch schlechter.
(Denis Diderot, frz. Schriftsteller, 1713-1784)
Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie paßten auch heute noch.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Der Geschlechtsunterschied zwischen den Eltern ist Voraussetzung für die Zeugung des Nachwuchses.
(aus: Informationen zur pol. Bildung, Hg. Bundeszentrale für pol. Bild.)
Der Gipfel des Ruhms ist, wenn man seinen Namen überall findet, nur nicht im Telefonbuch.
(Henry Fonda, am. Schauspieler u. Regisseur)
Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.
(Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftst., 1830-1916)
Der Krieg ist ein Massaker von Leuten, die sich nicht kennen, zum Nutzen von Leuten, die sich kennen, aber nicht massakrieren.
(Paul Valery, frz. Schriftsteller, 1871-1945)
Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.
(Felix Faure, franz. Politiker, 1841-1899)
Der Mann trägt die Jahre in den Knochen, die Frau im Gesicht
 
Der Mensch kann wohl die höchsten Gipfel erreichen, aber verweilen kann er dort nicht lange.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.
(Wilhelm Busch, dt. Zeichner, 1832-1908)
Der Optimist erklärt, daß wir in der besten aller möglichen Welten leben, und der Pessimist fürchtet, daß dies wahr ist.
(James Branch Cabell, am. Dichter, 1879-1958)
Der Reingewinn ist der Teil der Bilanz, den der Vorstand beim besten Willen nicht mehr vor den Aktionären verstecken kann.
(Carl Fürstenberg)
Der Rollce Royce ist ...
der Mercedes unter den Autos.
Der sicherste Reichtum ist die Armut an Bedürfnissen.
(Franz Werfel, tschech. Schriftsteller, 1890-1945)
Der Staatsdienst muß zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut sind, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.
(Marcus Tullius Cicero, röm. Politiker, 196-43 v.Chr.)
Der Staatshaushalt muß ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muß gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen will.
(Cicero, röm. Politiker, 106 v. Chr. - 43 v.Chr.)
Der Ursprung, ja das eigentliche Wesen der Religion ist der Wunsch. Hätte der Mensch keine Wünsche, so hätte er auch keine Götter. Was der Mensch sein möchte, aber nicht ist, dazu macht er seinen Gott.
(L. Feuerbach, dt. Philosoph, 1804-1872)
Der Vorteil der Klugheit liegt darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Der wahre Humor ist schwarz mit einer schmalen weißen Borte.
(Ronald Searle, brit. Karikaturist)
Der Wilde kniet vor Götzenbildern aus Holz und Stein, der Zivilisierte vor solchen aus Fleisch und Blut.
(George Bernard Shaw, irischer. Dramatiker, 1856-1950)
Deutschlands Schicksal: Vor dem Schalter zu stehen. Deutschlands Ideal: Hinter dem Schalter zu sitzen.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Die Absicht, das der Mensch glücklich sei, ist im Plan der Schöpfung nicht enthalten.
(Sigmund Freud, österr. Psychologe & Psychiater, 1856-1939)
Die allgemeine Meinung ist nicht immer die wahrste.
(Giordano Bruno, ital. Philosoph, 1548-1600)
Die Anzahl unserer Neider bestätigen unsere Fähigkeiten.
(Oskar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Die Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen.
(J.J. Rousseau, schw.-frz. Phil., 1712-1778)
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.
(Heiner Geissler, dt. Politiker)
Die beste Informationsquelle sind Leute, die versprochen haben, nichts weiterzuerzählen.
(Marcel Mart, franz. Schriftsteller, *1948)
Die beste Tarnung ist die Wahrheit. Die glaubt einem keiner!
(Max Frisch, schw. Schriftsteller, *1911)
Die besten Reformer, die die Welt je gesehen hat, sind jene, welche bei sich selbst anfangen.
(George Bernhard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu lernen.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1910)
Die dümmsten Hähne haben die dicksten Eier
 
Die Ehe ist beliebt, weil sie ein Höchstmaß an Versuchung mit einem Höchstmaß an Gelegenheit verbindet.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Die Ehe ist der Versuch, zu zweit mit den Problemen fertig zu werden, die man alleine nie gehabt hätte.
(Woody Allen, amerikan. Schauspieler u. Regiesseur, *1935)
Die Einkommensteuer hat mehr Menschen zu Lügnern gemacht als der Teufel.
(William Rogers, am. Humorist, 1879-1935)
Die Erforschung der Krankheiten hat so große Fortschritte gemacht, das es immer schwerer wird, einen Menschen zu finden, der völlig gesund ist.
(Aldous Huxley, engl. Dichter, 1894-1963)
Die Feministinnen zäumen die Sache vom Schwanz her auf.
(Werner Schneyder, österr. Kabarettist, Schriftsteller u. Sportreporter, *1937)
Die Frage ist so gut, dass ich sie nicht durch meine Antwort verderben möchte.
(Robert Koch, dt. Bakteriologe, 1843-1910)
Die Frau ist wie ein Löschblatt. Sie nimmt alles auf und gibt es verkehrt wieder.
(Curd Götz, dt. Schauspieler, 1888-1970)
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muß, was er nicht will.
(Jean-Jacques Rousseau, schw.-frz. Philosoph 1712-1778)
Die Gebührenreform der Telekom ist gar nicht so schlecht, wie sie denken. Sie ist noch viel schlechter.
(Oliver Kalkofe, dt. Kritikerpapst)
Die Geizigen sind den Bienen zu vergleichen; sie arbeiten, als ob sie ewig leben würden.
(Demokrit, gr. Philosoph, 460-370 v. Chr.)
Die Geschichte der Strafe ist in sehr vielen Dingen für die Menschheit nicht weniger beschämend als die Geschichte der Verbrechen.
(Giorgio del Vecchio, ital. Rechtsphilosoph)
Die Grenze zwischen Zivilisation und Barbarei ist nur schwer zu ziehen. Stecken Sie einen Ring in Ihre Nase, und Sie sind eine Wilde, stecken Sie zwei Ringe in Ihre Ohren, und Sie sind zivilisiert.
(Pearl S. Buck, amerikan. Schriftstellerin, 1892-1973)
Die gute Unterhaltung besteht nicht darin, daß man selbst etwas Gescheites sagt, sondern das man etwas Dummes anhören kann.
(W. Busch, dt. Dichter und Zeichner, 1832-1908)
Die Henne ist das klügste Geschöpf im Tierreich. Sie gackert erst, nachdem das Ei gelegt ist.
(Abraham Lincoln, 16 Präsident der USA, 1809-1865)
Die Japaner erobern den Weltmarkt mit unlauterem Wettbewerb: Sie arbeiten während der Arbeitszeit.
(Ephraim Kishon, israelischer Satiriker, *1924)
Die Jugend ist etwas Wundervolles. Es ist eine wahre Schande, daß man sie an Kinder vergeudet.
(George Bernard Shaw, irischer Schriftsteller, 1856-1950)
Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie wiedersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
(Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr.)
Die Kirchen müssen Demut lernen, wie sie es lehren.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, Warum für Puritaner)
Die Klage über die Stärke des Wettbewerbs ist in Wirklichkeit meist nur eine Klage über den Mangel an Einfällen.
(Walter Rathenau, dt. Staatsmann, 1867-1922)
Die Kunst des Lebens liegt in einer dauernden Neueinstellung zu unserer Umgebung
 
Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: 'Das ist technisch unmöglich!'
(Sir Peter Ustinov, engl. Schauspieler und Schriftsteller, *1921)
Die meisten Menschen sterben an ihren Medikamenten und nicht an ihren Krankheiten.
(Jean Moliere, frz. Dichter, 1622-1673)
Die meisten Menschen wären glücklich, wenn sie sich das Leben leisten könnten, das sie sich leisten.
(Danny Kaye, amerikan. Schauspieler, 1913-1987)
Die Menschen glauben fest an das, was sie wünschen.
(Julius Caesar, 100-44 v.Chr.)
Die Menschen sind heutzutage nicht schlechter, als sie früher waren. Nur die Berichterstattung über ihre Taten ist gründlicher geworden.
(William Faulkner, amerikan. Schriftsteller 1897-1962)
Die Religion stützt sich vor allen und hauptsächlich auf die Angst.
(Bertrand Russell, engl. Phil., 1872-1970)
Die Satire hat auszugraben, was der Pathos zugeschüttet hat.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966)
Die sechs Phasen der Planung: Begeisterung, Ernüchterung, Panik, Suche nach dem Schuldigen, Bestrafung der Unschuldigen, Auszeichnung der Nichtbeteiligten.
(anonym)
Die Statistik ist die erste der ungenauen Wissenschaften.
(Edmond de Goncourt, 1822-1896)
Die Strafe des Lügners ist nicht, daß ihm niemand mehr glaubt, sondern, daß er selbst niemanden mehr glauben kann.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Die Verfassung eines Staates solle so sein, daß sie die Verfassung des Bürgers nicht ruiniere.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966)
Die Weisheit eines Menschen mißt man nicht nach seinen Erfahrungen, sondern nach seiner Fähigkeit, Erfahrungen zu machen.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Die Welt ist voll von Leuten, die Wasser predigen und Wein trinken.
(Giovanni Guareschi, ital. Schriftsteller, 1908-1968)
Die Welt wird immer kleiner.
(Volksmund)
Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.
(Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
Die Wissenschaft hat keine moralische Dimension. Sie ist wie ein Messer. Wenn man sie einem Chirurgen und einem Mörder gibt, gebraucht es jeder auf seine Weise.
(Werner v. Braun, dt. amerikan. Physiker, 1912-77)
Die zehn Gebote Gottes enthalten 279 Wörter, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung 300 Wörter, die Verordnung der europäischen Gemeinschaft über den Import von Karamelbonbons aber exakt 25911 Wörter.
(Jean-Paul Sartre, frz. Philosoph, 1905-1980)
Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustandegekommen sind.
(Charles de Gaulle, franz. Politiker & General, 1890-1970)
Diplomatie ist die Kunst, einen Hund so lange zu streicheln, bis Maulkorb und Leine fertig sind.
(Felix Faure, franz. Politiker, 1841-1899)
Diplomatie ist die Kunst, mit hundert Worten zu verschweigen, was man mit einem einzigen Wort sagen könnte.
(Saint-John Perse, frz. Lyriker u. Diplomat, 1887 -1975)
Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie.
(Wilhelm Busch, dt. Zeichner u. Dichter, 1832-1908)
Dummheit ist keine Schande. Hauptsache man hält den Mund dabei.
(Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1936-)
Egoist - Eine Person minderen Geschmacks, mehr an sich selbst interessiert als an mir.
(Ambrose Bierce, am. Journalist, 1842-1914)
Ein Bauer zwischen zwei Advokaten gleicht einem Fisch zwischen zwei Katzen.
(Sprichwort)
Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste Mißtrauensvotum gegen den lieben Gott.
(Karl Kraus, österr. Schriftsteller, 1874-1936)
Ein Computer ist ein elektronisches Wunderwerk, das in einer zehntausendstel Sekunde die verwickeltsten Rechen- und Buchungsoperationen ausführt - und dann die Kontoauszüge mit zehn Tagen Verspätung verschickt.
(anonym)
Ein Einheitswertbescheid ist stets ein Grundlagenbescheid. Ein Grundsteuermeßbescheid ein Folgebescheid und gegenüber dem Grundsteuermeßbescheid der Gemeinde ein Grundlagenbescheid.
(Aus einer Rechtsbehelfsbelehrung des Finanzamtes Ludwigshafen)
Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat.
(Winston Churchill, engl. Staatsmann, 1874-1965)
Ein Fachmann ist ein Mann, der einige der größten Fehler kennt, die man in dem betreffenden Fach machen kann, und sie deshalb zu vermeiden versteht.
(Werner Heisenberg, dt. Atomphysiker, 1901-1976)
Ein fröhlich Herz macht ein fröhlich Angesicht.
(Spr. Salom. 15,13)
Ein guter Charakter kann zuweilen den Erfolg im Leben außerordentlich behindern
 
Ein guter Einfall ist wie der Hahn am Morgen. Gleich krähen andere Hähne mit.
(Karl Heinrich Waggerl, österr. Erzähler, 1897-1973)
Ein Intellektueller ist einer, der in eine Bibliothek geht, selbst wenn es nicht regnet.
(Andre Roussin, frz. Dramatiker)
Ein Jubiläum ist ein Datum, an dem eine Null für eine Null von mehreren Nullen geehrt wird.
(Sir Peter Ustinov, brit. Schauspieler u. Schriftsteller, 1921-)
Ein Klassiker ist etwas, das jeder gelesen haben und niemand lesen möchte.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1910)
Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.
(Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856)
Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.
(Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856, Gedanken)
Ein Kompromiß, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, daß jeder meint, er habe das größte Stück bekommen.
(Ludwig Erhard, dt. Politiker, 1897-1977)
Ein Kritiker ist eine Henne, die gackert, wenn andere legen.
(Giovanni Guareschi, ital. Schriftsteller, 1908-1968)
Ein Optimist ist in der Regel der Zeitgenosse, der am ungenügendsten informiert ist.
(John Priestley, engl. Schriftst., 1894 - 1984)
Ein Psychiater, das ist ein Mann, der in die Striptease-Show der Folies-Bergeres geht und sich die Zuschauer ansieht.
(Jean Rigeaux, fr. Chansonnier)
Ein Scherz, ein lachendes Wort entscheidet über größte Dinge oft treffender und besser als Ernst und Schärfe.
(Horaz, röm. Dichter, 65-8 v.Chr.)
Ein schönes, herrliches Weib, das unvermählt bleibt, ist eine stille und doch laute Anklage gegen alle Männer.
(Bogumil Goltz)
Ein Tag, an dem man nicht lacht, ist ein verlorener Tag.
(Charlie Chaplin, engl. Schauspieler, Autor u. Regisseur, 1889-1979)
Ein Vorurteil ist ziemlich sicher daran zu erkennen, daß man sich in seiner Begründung ereifert.
(Victor de Kowa, dt. Schauspieler 1904-1973)
Eine Betriebsanalyse ist eine kostspielige Methode, durch betriebsfremde Fachleute das ermitteln zu lassen, was man im Betrieb seit 20 Jahren weiß.
(Michael Schiff, dt. Schriftsteller, 1925-)
Eine Erfolgsformel kann ich dir nicht geben; aber ich kann dir sagen, was zum Mißerfolg führt: Der Versuch, jedem gerecht zu werden.
(Herbert Swope)
Eine Frau wird erst an dem Tag den Mann wirklich gleichberechtigt sein, an dem man auf einen bedeutenden Posten eine inkompetente Frau beruft.
(Francoise Giroud, frz. Schriftstellerin & Politikerin, *1916)
Eine Gesellschaft von Schafen muß mit der Zeit eine Regierung von Wölfen hervorbringen.
(Bertrand de Jouvenel, frz. Wirtschaftswissenschaftler, 1903-1979)
Eine gute Ehe beruht auf dem Talent zur Freundschaft.
(Friedrich Nietzsche, 1844-1900, Menschliches I)
Eine gute Rede ist eine Ansprache, die das Thema erschöpft, aber keineswegs die Zuhörer.
(Winston Churchill, br. Politiker, 1874-1925)
Eine Kommission ist eine Gruppe von Unwilligen, ausgewählt aus einer Schar von Unfähigen zwecks Erledigung von etwas Unnötigen
 
Eine Religion, wie immer sie auch beschaffen sein möge, wird sich vor der Lächerlichkeit immer durch 'gute Werke' retten.
(Henry de Montverlant)
Eine Rose riecht besser als ein Kohlkopf, gibt aber keine bessere Suppe ab.
(Jean Moliere, frz. Dichter, 1622-1673)
Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge.
(Thomas Mann, dt. Dichter, 1875-1955)
Eine schöne Frau wäre dumm, wenn sie auch noch klug wäre.
(Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1936)
Einen Gescheiten kann man überzeugen, einen Dummen überreden.
(Curt Goetz, dt. Schausp. & Schriftst., 1888-1960)
Einen Rat zu befolgen heißt, die Verantwortung zu verschieben.
(Johannes Urzidil, tschech. Lyriker, 1896-1970)
Einer der Hauptnachteile mancher Bücher ist die zu große Entfernung zwischen Titel- u. Rückseite.
(Robert Lembke, dt. Quizmaster, 1913-1989)
Einkommen ist die Provision, die einem der Staat für die Erarbeitung der Steuern zuerkennt.
(anonym)
Enten legen ihre Eier in aller Stille. Hühner gackern dabei wie verrückt. Was ist die Folge? Alle Welt ißt Hühnereier.
(Henry Ford, amerikan. Industrieller, 1885-1945)
Entwicklungshilfe nimmt das Geld der Armen in den reichen Ländern und gibt es den Reichen in den armen Ländern.
(Achmed Mohamed Saleh, Journalist aus Tansania)
Er kam vom Regen unter Umgehung der Traufe direkt in die Scheiße.
(Winfried Bornemann)
Er kam, sah - und sie siegte
(Reinhard Gundelach)
Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend.
(Mark Twain, am. Schriftst., 1835-1910)
Es gibt nichts Beständigeres als die Unbeständigkeit.
(Hans Jacob Christoph von Grimmelshausen, dt. Erzähler, 1621-1676)
Es gibt nichts schöneres, als dem Schweigen eines Dummkopfs zuzuhören.
(Helmut Qualtinger, österr. Schausp., 1928-1986)
Es gibt nur ein Problem, das schwieriger ist als Freunde zu gewinnen: Sie wieder loszuwerden.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1903)
Es gibt nur eine Ausflucht vor der Arbeit: Andere für sich arbeiten zu lassen.
(Immanuel Kant, dt. Phil., 1724-1804)
Es hat sich bewährt, an das Gute im Menschen zu glauben, aber sich auf das Schlechte zu verlassen.
(Alfred Polgar, österr. Schriftst. u. Kritiker, 1873-1955)
Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen.
(Sir Wiston Churchill, brit. Politiker, 1874-1965)
Es ist ein Unglück, nicht genug Geist zu haben, um eine Rede zu halten und nicht genug Selbsterkenntnis, um zu schweigen.
(Jean de La Bruyère, frz. Schriftsteller, 1645-1696)
Es ist gefährlich, aufrichtig zu sein, außer, wenn man auch Dumm ist.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Es ist nicht genug zu wissen, man muß es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muß es auch tun.
(Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
Es ist nicht schwer, Menschen zu finden, die mit 60 Jahren zehnmal so reich sind, als sie es mit 20 waren. Aber nicht einer von ihnen behauptet, er sei zehnmal so glücklich.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah.
(Fernandel, frz. Schauspieler, 1903-1971)
Es stimmt, das Geld nicht glücklich macht. Allerdings meint man damit das Geld der anderen.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Es stört mich nicht, was meine Minister sagen, - solange sie tun, was ich ihnen sage.
(Margaret Thatcher, brit. Politikerin)
Es wird Wagen geben, die von keinem Tier gezogen werden und mit unglaublicher Gewalt daherfahren.
(Leonardo da Vinci, 1452-1519)
Essen und Beischlaf sind die beiden großen Begierden des Mannes.
(Konfuzius, chin. Phil. 551-479 v.Chr.)
Exklusivität ist ein Charakteristikum, das den Neureichen, der High-Society und dem Stinktier eigen ist.
(Austin O'Malley, amerikan. Schriftsteller, 1914-1974)
Fast jede Frau ist schön, wenn sie Charme hat. Fast jede Frau hat Charme, wenn sie Scham hat.
(Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979)
Faulheit ist die Furcht vor bevorstehender Arbeit.
(Cicero, 106-43 v.Chr.)
Fernsehen ist das einzige Schlafmittel, das mit den Augen eingenommen wird.
(Vittorio de Sica, ital. Regisseur und Schauspieler, 1902-1974)
Flittchen: Junge Dame, die, - nachdem sie sich mit mir getroffen hat, einen anderen den Vorzug gibt.
(Alfredo La Mont)
Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von anderen. So wird dir viel Ärger erspart bleiben.
(Konfuzius, chin. Philosoph, 551-479 v.Chr.)
Frauen mit Vergangenheit interessieren die Männer, weil die Männer hoffen, daß sich die Vergangenheit wiederholt.
(Mae West, am. Schausp., 1892-1980)
Frauen sind zehnmal listiger und falscher gegeneinander als gegen Männer
 
Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit; das ist der Grund, warum sich die meisten Menschen vor ihr fürchten.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Freudscher Versprecher: Scheiße, das ich schon wieder pinkeln muß.
(Winfried Bornemann)
Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen.
(Tacitus, röm. Geschichtsschreiber, 55 v. Chr.)
Für die Toten Wein, für die Lebenden Wasser, das ist eine Vorschrift für Fische.
(Martin Luther, dt. Reformator, 1483-1546)
Für eine gelungene Rede gebrauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph 1788-1860)
Für einen Politiker ist es gefährlich, die Wahrheit zu sagen. Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Gebildet sein heißt: Sich nicht merken zu lassen, wie schlecht man ist.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
Gedanken springen wie Flöhe von einem zum anderen, aber sie beißen nicht jeden.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos.
(Sigmund Freud, österr. Psychologe & Psychater, 1856-1939)
Geistlose kann man nicht begeistern, aber fanatisieren kann man sie.
(Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftst. 1830-1916)
Geizhälse sind die Plage ihrer Zeitgenossen, aber das Entzücken ihrer Erben.
(Theodor Fontane, dt. Schriftsteller. 1819-1898)
Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu.
(Danny Kaye, amerikan. Schauspieler, 1913-1987)
Geld ist nichts. Aber viel Geld, das ist etwas anderes.
(George Bernard Shaw, irischer Dichter, 1856-1950)
Geld macht nicht korrupt. - Kein Geld schon eher
 
Geschenke sind wie Angelhaken.
(Martial, röm. Dichter, 40-103)
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
(Oscar Wilde, brit. Schriftsteller, 1854-1900)
Gesellschaftlich ist kaum etwas so erfolgreich wie Dummheit mit guten Manieren.
(Voltaire, franz. Schriftsteller & Phil., 1694-1778)
Get your facts first, and then you can distort 'em as you please.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1903)
Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen.
(Isaac Asimov, amerikan. Wissenschaftsautor, 1920-1992)
Glück ein Leben lang! Niemand könnte es ertragen, es wäre die Hölle auf Erden!
(George Bernard Shaw, irischer Dichter, 1856-1950)
Glücklich das Volk, dessen Geschichte sich langweilig liest.
(Charles de Montesquieu, frz. Schriftsteller, 1689-1755)
Gut gehauene Steine schließen sich ohne Mörtel aneinander.
(Cicero, röm. Politiker & Redner, 101-43 v.Chr.)
Gut Kind will Keile haben
 
Harrys Po macht Kinder froh..
 
Haß ist die Rache eines Feiglings dafür, das er eingeschüchtert ist.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Hauptsache man ist gesund und die Frau hat Arbeit.
(Redensart)
Höflichkeit ist die sicherste Form der Verachtung.
(Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, *1917)
Hohe Bildung kann man dadurch beweisen, daß man die kompliziertesten Dinge auf einfache Art zu erläutern versteht.
(George Bernard Shaw, irischer Dichter, 1856-1950)
Hohle Gefäße geben mehr Klang als gefüllte. Ein Schwätzer ist meist ein leerer Kopf.
(August von Platen, dt. Dichter, 1796-1835)
Hören Sie nicht auf das, was die Kritiker sagen. Für einen Kritiker ist noch nie ein Denkmal errichtet worden.
(Jean Sibelius, fin. Komponist, 1865-1957)
Humor ist die Lust zum Lachen, wenn einem zum Heulen ist.
(Werner Fink, dt. Kabarettist & Schauspieler, 1902-1978)
Humor ist selbstgekelterte seelische Wiederstandskraft.
(Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979)
'I love Ladies'
(David Corson)
'I tried to be Christ'
(David Corson's Antwort auf die Frage, warum er voll bekleidet ins Meer lief.)
Ich arbeite nach dem Prinzip, daß man niemals etwas selbst tun soll, was ein anderer für einen erledigen kann.
(John D. Rockefeller, amerik. Unternehmer, 1839-1937)
Ich betrachte die Religion als Krankheit, als Quelle unnennbaren Elends für die menschliche Rasse.
(Bertrand Russell, engl. Philosoph, 1872-1970)
'Ich flehe euch an, meine jungen Freunde: Bringt nicht eure unsterblichen Seelen durch ein Vergnügen in Gefahr, das, wie man mir glaubhaft versichert, nicht länger als eindreiviertel Minuten dauert.'
(Aus einer Predigt eines Geistlichen vor Studenten in Oxford)
Ich glaube nicht an Zufall. Die Menschen, die in der Welt vorwärtskommen, sind die Menschen, die aufstehen und nach denen von ihnen benötigten Zufall Ausschau halten.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Ich glaube, alle Empfängnisse sind unbefleckt.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.
(Aristoteles, gr. Philosoph, 384-322 v. Chr.)
Ich liebe den Verrat, aber ich hasse Verräter.
(Julius Caesar, röm. Feldherr, 100-44 v.Chr.)
Ihr aber seht und sagt: Warum? Aber ich träume und sage: Warum nicht?
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Im Leben muß man wählen, Geld zu verdienen oder es auszugeben. Es bleibt nicht genug Zeit, beides zu tun.
(Edouard Bourdet, frz. Dramatiker, 1887-1945)
In den Fabriken stellen wir Kosmetikartikel her; über die Ladentheke verkaufen wir Hoffnung auf Schönheit.
(Charles Revson)
In der moralischen Entrüstung schwingt auch immer die Besorgnis mit, vielleicht etwas verpasst zu haben.
(Jean Genet, frz. Erzähler, 1910-1986)
In der Politik ist es wie in einem Konzert: Ungeübte Ohren halten schon das Stimmen der Instrumente für Musik.
(Amintore Fanfani, ital. Politiker, geb. 1908)
In Hodennähe verbreitet sich leichter Frust..
 
In jeder Organisation gibt es eine Person, die Bescheid weiß. Diese Person muß entdeckt und gefeuert werden, sonst kann die Organisation nicht funktionieren.
(Cyril Northcote Parkinson, engl. Historiker & Journalist, 1909-1993)
Indem die Natur den Menschen zuließ, hat sie viel mehr als einen Rechenfehler begangen: Ein Attentat auf sich selbst.
(Saint-John Perse, frz. Lyriker u. Diplomat, 1887 -1975)
Irren ist menschlich. Aber wenn man richtig Mist bauen will, braucht man einen Computer.
(Dan Rather, CBS-Fernsehreporter.)
Irren ist menschlich. Nur wer uns lobt, ist unfehlbar.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)
Ist eine frei gewordene Stelle eines/r Schulleiters/in oder die des/r Stellvertreters/in mit der Wahrnehmung der Funktion eines/r Abteilungsleiters/in verbunden, wird die Stelle des/der Schulleiters/in oder die des/der Stellvertreters/in zusammen mit der des/der Abteilungsleiters/in ausgeschrieben. Mit dem Hinweis, daß der/die Schulleiter/in bzw. der/die Stellvertreter/in die Aufgaben eines/r Abteilungsleiters/in wahrnimmt.
(aus einem Rundschreiben des Bremer Bildungssenators)
Je kaputter die Welt draußen, desto heiler muß sie zu Hause sein.
(Reinhard May, dt. Sänger, *1942)
Jede Dummheit findet einen, der sie macht.
(Tennessee Williams, amerikan. Schriftsteller, 1911-1983)
Jeden Erfolg, den man erzielt, schafft einen Feind. Man muß mittelmäßig sein, wenn man beliebt sein will.
(Oscar Wilde, brit. Schriftsteller, 1854-1900)
Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts.
(Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)
Jeder Mensch macht Fehler. Das Kunststück liegt darin, sie zu machen, wenn keiner zuschaut.
(Peter Ustinov, engl. Schauspieler u. Schriftsteller, 1921-)
Jeder will alt werden, aber keiner will es sein.
(Martin Held, dt. Schauspieler, 1908-1992)
Jedesmal, wenn ein Mensch lacht, fügt er seinem Leben ein paar Tage hinzu.
(Curzio Malaparte, pseud. f. Kurt Erich Suckert, ital. Schriftsteller, 1898-1957)
Jemanden zu sagen Idiot - das ist keine Beleidigung, sondern Diagnose.
(Julian Tuwim, pol. Lyriker u. Übersetzer, 1894-1953)
Kein Lesen ist der Mühe wert, wenn es nicht unterhält.
(William Somerset Maugham, engl. Schriftsteller, 1874-1965)
Kein Mensch kauft heute mehr Schuhe, um seine Füße warm und trocken zu halten, sondern wegen des Gefühls, das er mit diesen Schuhen verbindet: Man fühlt sich darin männlich, weiblich, naturverbunden und geländesicher, 'anders', kultiviert, jung, elegant oder 'in'. Der Kauf von Schuhen ist zum 'Gefühlserlebnis' geworden. Heutzutage verkaufen wir eher eine Gefühlswelt als einfach nur Schuhe.
(Francis C. Rooney)
Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, daß Gott allein sich darum kümmert.
(Martin Luther King, am. Bürgerrechtler, 1929-1968)
Krisen meistert man am besten, indem man ihnen zuvorkommt.
(Walt Whitman Rostow, am. Wirtschaftswissenschaftler)
Kritiker sind blutrünstige Leute, die es nicht bis zum Henker geschafft haben.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Kritiker sind Leute, die ursprünglich Henker werden wollten, diesen Beruf aber knapp verfehlt haben.
(Harald Pinter, engl. Schauspieler u. Dramatiker, *1930)
Lache nie über die Dummheit der anderen. Sie kann deine Chance sein.
(Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874-1965)
Laß deine Zunge nicht eine Fahne sein, die im Wind eines jeden Gerüchtes zu flattern beginnt.
(Imhotep, altägypt. Architekt, Astrologe und Chefratgeber des Pharaos Djoser, 2086-2613 v. Chr.)
Laß mich mal ran.
(Joachim Kitzmann)
Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.
(Hans Kasper, dt. Hörspielautor u. Lyriker, *1916)
Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.
(Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v.Chr.)
Liebe ist die einzige Sklaverei, die als Vergnügen empfunden wird.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Liebe macht nicht blind. Der Liebende sieht nur weit mehr als da ist.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)
Man braucht nicht geistreich zu sein, um zu beweisen, daß man begabt ist. Aber man braucht viel Geist, um zu verbergen, daß man keine Begabung hat.
(Marcel Achard, frz. Dramatiker, 1899-1974)
Man empfindet es oft als ungerecht, daß Menschen, die Stroh im Kopf haben, auch noch Geld wie Heu besitzen.
(Gerhard Uhlenbruck, dt. Immunbiologe)
Man ist kein Milliardär, wenn man seine Millionen noch zählen kann.
(Jean-Paul Getty, brit. 51facher Milliardär, 1892-1976)
Man kann auf seinen Standpunkt stehen, aber man sollte nicht darauf sitzen.
(Erich Kästner, dt. Schriftsteller, 1899-1974)
Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt.
(Francois Truffaut, franz. Regiesseur, 1932-1985)
Man muß manchmal von einem Menschen fortgehen, um ihn zu finden.
(Heimito von Doderer, österr. Schriftsteller, 1896-1966)
Man soll den Arzt nicht vor der Rechnung loben
 
Man soll keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug.
(Jean-Paul Sartre, frz. Philosoph, 1905-1980)
Man wird nicht dadurch besser, daß man andere schlecht macht.
(Heinrich Nordhoff)
Manche Frauen gleichen jenen Wesen, die jeder kosten will, keiner aber täglich auf dem Tisch haben möchte.
(Sophie de Arnauld)
Manche Manager gehen in ihren Betrieben nach dem Herodes-Prinzip vor: Sie suchen nach dem besten geeigneten Nachfolger und sorgen dafür, daß er gefeuert wird.
(George Bowles)
Manche Menschen drücken nur deshalb ein Auge zu, um besser zielen zu können.
(Billy Wilder, amerikan. Regisseur & Autor, *1906)
Manche Menschen würden eher sterben als nachzudenken. Und sie tun es auch.
(Bertrand Russell, engl. Phil. u. Sozialkritiker, 1872-1970)
Männer können analysiert, Frauen nur angebetet werden.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller,1854-1900)
Männer, die behaupten, sie seien die uneingeschränkten Herren im Haus, lügen auch bei anderer Gelegenheit.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
Mein Sohn arbeitet an der Uni als Ordinärus
 
Meinungsforschung ist die Kunst, die Meinung des Auftraggebers zu erforschen und sie durch unverdächtige Zeugen belegen zu lassen.
(anonym)
Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1910)
Mit leerem Kopf nickt es sich leichter.
(Zarko Petan, slowenischer Aphoristiker)
Mit Vegetariern muß man diskutieren, sobald sie eine Wurstfabrik geerbt haben.
(Danny Kaye, amerikan. Filmkomiker, 1913-1987)
Mit voller Hose ist gut stinken
 
Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht.
(Francois Duc de La Rochefoucauld, frz. Schriftst., 1613-1680)
Moralische Entrüstung besteht in den meisten Fällen zu 2 Prozent aus Moral, 48 Prozent aus Hemmung und 50 Prozent Neid
 
Moralische Entrüstung ist Neid mit einen kleinen Heiligenschein.
(H.G. Wells, 1866-1946, in: 'Die Zeitmaschine')
Morgen nennt man den Tag, an dem die meisten Fastenkuren beginnen.
(Gustav Knuth, dt. Schauspieler, 1901-1987)
Nackt duschen widerspricht katholischer Moral.
(Generalkirchenvikariat Köln)
Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
'Neil must not sleep in the compost-heap'
(Neil Hendry)
Neil was born without a beard. Mom shaved Neils beard away when Neil was a baby.
(Neil Hendry)
Neil, DO NOT feed the cows to-day.
(Markus Gansel)
Nicht alle Frauen sind gleichschenklig
 
Nicht alles, was zwei Backen hat, ist ein Gesicht.
(Winfried Bornemann)
Nicht die Großen werden die kleinen fressen, sondern die Schnellen die Langsamen.
(Heinz Peter Halek)
Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen tötet man.
(Nietzsche, dt. Phil., 1844-1900)
Nicht jeder weiche Stuhl eignet sich zum sitzen.
(Winfried Bornemann, dt. 'Briefmacker')
Nicht jeder, der einen Bart trägt, ist schon ein Philosoph.
(Arabisches Sprichwort)
Nicht wenige Experten sehen ihre Daseinsberechtigung darin, einen relativ einfachen Sachverhalt unendlich zu komplizieren.
(Pierre Elliott Trudeau, kanad. Politiker)
Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm.
(Seneca, röm. Philosoph, 4-65 n.Chr.)
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe.
(Rene Descartes, frz. Mathematiker u. Philosoph, 1596-1650)
Nichts wird so leicht für Übertreibung gehalten wie die Schilderung der reinen Wahrheit.
(Joseph Conrad, ukrainisch-brit. Schriftsteller, 1857-1924)
Nichts zu glauben ist unmöglich.
(Victor Hugo, franz. Schriftsteller, 1802-1885)
Niemand ist so uninteressant wie ein Mensch ohne Interesse.
(Thomas Browne, engl. Phil., 1605 - 1682)
Nur der Oberflächliche kennt sich selbst.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Nur ein ganz Törichter kann die Ansicht haben, im unendlichen Raum, auf den zahllosen Riesenwelten, gebe es nichts anderes als das Licht, das wir auf ihnen wahrnehmen. Es ist geradezu albern, anzunehmen, es gebe keine anderen Lebewesen, keine anderen Denkvermögen und keine anderen Sinne als die uns bekannten.
(Giordano Bruno, auf den Scheiterhaufen verbrannter ital. Denker, 1548-1600)
Nur ein Narr feiert, daß er älter wird.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Opposition ist die Kunst, so geschickt dagegen zu sein, daß man später dafür sein kann.
(Charles-Maurice de Talleyrand-Perigord, frz. Staatsmann u. Diplomat, 1754-1838)
Ordnung ist die Lust der Vernunft, aber Unordnung ist die Wonne der Phantasie.
(Paul Claudel, frz. Diplomat, 1868-1955)
Probleme sind Gelegenheiten zu zeigen, was man kann.
(Duke Ellington, amerik. Jazz-Musiker, 1899-1974)
Reich ist man erst dann, wenn man sich in seiner Bilanz um einige Millionen Dollar irren kann, ohne das es auffällt.
(Paul Getty, am. Ölmilliardär, 1892-1976)
Reklame ist die Kunst, auf den Kopf zu zielen und die Brieftasche zu treffen.
(Vance Packard, am. Verkaufspsychologe)
Religion wird ihre alte Macht nicht wiedergewinnen, bis sie Änderungen ebenso ins Gesicht sehen kann wie die Wissenschaft.
(Alfred North Whitehead, engl.-am. Phil. u. Mathematiker, 1861-1947)
Religionen haben Mord und Selbstmord verurteilt, haben aber, - vom Menschenopfer ganz abgesehen -, grausamste Verfolgungen Andersgläubiger erlaubt oder geboten.
(Fritz Bauer, Generalstaatsanwalt)
Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1910)
Schließlich glauben noch viele Amerikaner daran, daß Volkswagen von Zwergen im Schwarzwald handgefertigt werden.
(Ein dt. Montageleiter im VW-Werk New Stanton\USA)
Schmeichelei ist eine falsche Münze, die ihren Kurswert nur durch unsere Eitelkeit erhält.
(Francois Duc de La Rochefoucauld, frz. Schriftst., 1613-1680)
Schont die Sockel, wenn ihr die Denkmäler stürzt. Sie könnten noch gebraucht werden.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966)
Sex will einen Körper, liebe einen Menschen.
(Jörg Schröder)
Sicher verdanken einige Millionäre ihren Erfolg ihren Frauen. Aber die meisten verdanken ihre Frauen den Erfolg.
(Danny Kaye, amerikan. Schauspieler, 1913-1987)
So schlecht ein Mann auch über die Frauen denken mag, es gibt doch keine Frau, die über diesen Gegenstand nicht noch schlechter dächte als er.
(Chamfort, franz. Schriftst. u. Phil., 1741-1794, Selbstmord)
Sorgen ertrinken nicht in Alkohol, sie können schwimmen.
(Heinz Rühmann, dt. Schauspieler u. Regiesseur, 1902-1994)
Steuern zu erheben heißt, die Gans so zu rupfen, daß man möglichst viele Federn mit möglichst wenig Gezische bekommt.
(Jean-Baptiste Colbert, frz. Staatsmann, 1619-1683)
Tätig ist man immer mit einen gewissen Lärm. Wirken geht in der Stille vor sich.
(Peter Bamm, dt. Schriftst., 1897-1975)
TELEKOM-Mitarbeiter, die keine TELEKOM-Aktien kaufen, sollten wegen Verwendung von Insider-Wissen bestraft werden.
(Azkin Kaden)
There are two tragedies in life. One is not to get heart's desire. The other one is to get it.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
'There is no sausage in my forehead. Why?'
(Neil Hendry)
Think global. Act local.
(Coca Cola-Motto)
Toleranz heißt, die Fehler der anderen zu entschuldigen. Takt heißt, sie nicht bemerken.
(Arthur Schnitzer, österr. Dramatiker, 1862-1931)
Um eine Einkommensteuererklärung abgeben zu können, muß man ein Philosoph sein. Für einen Mathematiker ist es zu schwierig.
(Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
Um Erfolg zu haben, mußt du den Standpunkt des anderen annehmen und die Dinge mit seinen Augen betrachten.
(Henry Ford I)
Um es im Leben zu etwas zu bringen, muß man früh aufstehen, bis in die Nacht arbeiten - und Öl finden.
(Jean Paul Getty, amerikan. Ölmilliardär, 1892-1976)
Um Geld verachten zu können, muß man es haben.
(Curd Goetz, dt. Schauspieler, 1888-1960)
Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu finden: Wir mögen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht.
(Ralph Waldo Emerson, amerikan. Phil., 1803-1882)
Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen.
(Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
Unter Diskussionen verstehen Männer die Kunst, den Partner zum Schweigen zu bringen. Frauen verstehen darunter die Kunst, den Partner nicht zum Reden kommen zu lassen.
(Fritz Eckhard, österr. Schauspieler und Autor)
Unter einem Dementi versteht man in der Diplomatie die verneinende Bestätigung einer Nachricht, die bisher lediglich ein Gerücht gewesen ist.
(John B. Priestley, engl. Schriftsteller, 1894-1984)
Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.
(Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.)
Verschiebe nicht auf morgen, was genausogut auf übermorgen verschoben werden kann.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1910)
Verstand & Genie rufen Achtung und Hochschätzung hervor, Witz und Humor erweckt Liebe und Zuneigung.
(David Hume, schott. Philosoph u. Historiker, 1711-1776)
Verunglimpfungen sind für den, der sie ausspricht, schimpflicher als für den, dem sie gelten.
(Plutarch, gr. Philosoph & Historiker, 45-125 n.Chr.)
Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollen Mund zu sprechen; aber sie haben keine Bedenken, dies mit leeren Kopf zu tun.
(Orson Welles, amerikan. Schausp. u. Schriftsteller, 1915-1985)
Viele Menschen, manchmal besonders kluge, meinen, daß Geld alles ist. Sie haben recht.
(Ephraim Kishon, israel. Satiriker, *1924)
Viele verlieren den Verstand deshalb nicht, weil sie keinen haben.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
Von der Natur aus gibt es weder Gutes noch Böses. Diesen Unterschied hat die menschliche Meinung gemacht.
(Sextus Empiricus, gr. Philosoph, 2. Jhd. n. Chr.)
Vorsicht! Schwule Limbotänzer.
(Spruch auf einer Klo-Tür Uni Dortmund)
Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen.
(Albert Einstein, dt.-am. Wissenschaftler, 1879-1955)
Wähl dir eine, der du sagst: Du nur gefällst mir allein.
(Ovid, röm. Dichter, 43 v. Chr. - 18 n.Chr. Liebeskunst)
Warum bekommt der Mensch die Jugend in einem Alter, in dem er nichts davon hat?
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Was das Glück betrifft, so haben weder Erfahrung noch Beobachtung in mir den Eindruck erweckt, daß Gläubige im Durchschnitt glücklicher oder unglücklicher seien als Glaubenslose.
(Bertrand Russell, engl. Phil., 1872-1970, Religion und Moral)
Was es alles gibt, das ich nicht brauche!
(Aristoteles, gr. Philosoph, 384-322 v.Chr.)
Was gestern die Formel für den Erfolg war, wird morgen das Rezept für die Niederlage sein.
(Arnold Glasow)
Was nicht wert ist, gesagt zu werden, das singt man.
(Pierre Augustin Baron de Beaumarchais, frz. Bühnenschriftsteller, 1732-1799)
We shall not cease from exploration and the end of all our exploring will be to arrive where we started and know the place for the first time.
(T.S. Elliot, engl. Dichter amerikan. Herkunft, 1888-1965)
Weil du die Augen offen hast, glaubst du, du siehst.
(Goethe, 1749-1832, Egmont)
Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit.
(Anatole France, franz. Schriftsteller, 1844-1924)
Wenn alle Leute nur dann redeten, wenn sie etwas zu sagen haben, würden die Menschen sehr bald den Gebrauch der Sprache verlieren.
(William Somerset Maugham, engl. Schriftst., 1874-1965)
Wenn die meisten sich schon armseliger Kleider und Möbel schämen, wieviel mehr sollten wir uns da erst armseliger Ideen und Weltanschauungen schämen.
(Albert Einstein, dt.-am. Wissenschaftler, 1879-1955)
Wenn die Pflicht ruft, gibt es viele Schwerhörige.
(Gustav Knuth, dt. Schausp., 1901-87)
Wenn die Regierung das Geld verschlechtert, um alle Gläubiger zu betrügen, so gibt man diesen Verfahren den höflichen Namen Inflation.
(George Bernard Shaw, irischer Dichter, 1856-1950)
Wenn Dreiecke einen Gott hätten, würden sie ihn mit drei Ecken ausstatten.
(Charles-Lois Baron de Montesquieu, frz. Philosoph, 1689-1755)
Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.
(Epikur von Samos, gr. Philosoph, 341-271 v.Chr.)
Wenn du etwas so machst, wie du es seit zehn Jahren gemacht hast, dann sind die Chancen recht groß, daß du es falsch machst.
(Charles Kettering, amerikan. Ing., 1876-1958)
Wenn ein Arzt hinter den Sarg seines Patienten geht, so folgt manchmal tatsächlich die Ursache der Wirkung.
(Robert Koch, dt. Bakteriologe, 1843-1910)
Wenn ein Mann nicht bereit ist, für seine Überzeugungen Risiken einzugehen, dann taugen entweder seiner Überzeugungen oder er selbst nichts.
(Ezra Pound, amerikan. Schriftsteller, 1885 - 1972)
Wenn ein Mensch einen Tiger tötet, spricht man von Sport. Wenn ein Tiger einen Menschen tötet, ist das Grausamkeit.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Wenn es den Politikern die Sprache verschlägt, halten sie eine Rede.
(Friedrich Nowottny)
Wenn es einen Gott gibt, muß der Atheismus ihm wie eine geringere Beleidigung vorkommen als die Religion.
(Edmund & Jules de Goncourt, frz. Schriftsteller, 1822-1896 / 1830-1870)
Wenn es im Jahre 1879 schon Computer gegeben hätte, würden diese vorausgesagt haben, daß man infolge der Zunahme von Pferdewagen im Jahre 1979 im Pferdemist ersticken würde.
(John C. Edwards, brit. Zukunftsforscher)
Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich sicher sein kann, daß es der Milchmann ist, dann weiß ich, daß ich in einer Demokratie lebe.
(Winston Churchill, brit. Staatsman, 1874-1965)
Wenn ich die Folgen geahnt hätte, wäre ich Uhrmacher geworden.
(Albert Einstein, 1879-1955)
Wenn ich mit meiner Relativitätstheorie recht behalte, werden die Deutschen sagen, ich sei Deutscher, und die Franzosen, ich sei Weltbürger. Erweist sich meine Theorie als falsch, werden die Franzosen sagen, ich sei Deutscher und sie Deutschen, ich sei Jude.
(Albert Einstein, dt. Physiker, 1879-1955)
Wenn ich scherzen will, sage ich die Wahrheit. Das ist immer noch der größte Spaß auf Erden.
(George Bernard Shaw, irischer Dichter, 1856-1950)
Wenn jemand in einem Betrieb unverzichtbar ist, dann ist dieser Betrieb falsch organisiert.
(Andreas Hoff)
Wenn jmd. Landwirtschaft lernen will, kann ich nur annehmen, daß er in die Politik will. Denn zwei Jahre Mist umschaufeln ist eine gute Übung dafür.
(Hans Apel, Bundesverteidigungsminister)
Wenn man seinem Paßbild ähnlich zu sehen beginnt, sollte man schleunigst Urlaub machen.
(Vico Torriani, schweiz. Entertainer, geb.1920)
Wenn Männer sich mit ihrem Kopf beschäftigen, nennt man das denken. Wenn Frauen das gleiche tun, heißt das frisieren.
(Anna Magnani, ital. Schauspielerin, 1908-1973)
Wenn sich ein junger Mann ein Mädchen kennenlernt und ihr erzählt, was für ein großartiger Kerl er ist, so ist das Reklame. Wenn er Ihr sagt, wie reizend sie aussieht, so ist das Werbung. Wenn sie sich aber für ihn entscheidet, weil sie von anderen gehört habe, er sei ein feiner Kerl, so sind das Public Relations.
(Alwin Muenchmeyer)
Wenn sie einen Dollar in Ihr Unternehmen stecken wollen, so müssen sie einen zweiten bereithalten, um das bekanntzugeben.
(Henry Ford, am. Industrieller, 1885-1945)
Wenn Sie nicht über die Zukunft nachdenken, können Sie keine haben.
(John Galsworthy, engl. Erzähler, 1867-1933)
Wenn wir alt werden, so beginnen wir zu disputieren, wollen klug sein, und doch sind wir die größten Narren.
(Martin Luther, dt. Reformator, 1483-1546, Tischreden)
Wer A sagt, muß nicht B sagen. Er kann auch erkennen, daß A falsch war.
(Bertold Brecht, dt. Schriftsteller, 1898-1956)
Wer aufhört zu werben, um so Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.
(Henry Ford, amerikan. Industrieller, 1885-1945)
Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.
(Philip Rosenthal, Unternehmer, *1916)
Wer den Mund hält, weil er unrecht hat, ist ein Weiser. Wer den Mund hält, obwohl er recht hat, ist verheiratet oder Pfeifenraucher.
(George Bernhard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Wer den Sirenengesang der Werbung widersteht, ist mündiger Bürger. Und gefährdet Arbeitskräfte.
(Oliver Hassenkamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)
Wer der Meinung ist, daß für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, daß er für Geld alles zu tun bereit ist.
(Benjamin Franklin, am. Politiker, 1706-1790)
Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen.
(Jean-Paul Sartre, franz. Philosoph, 1905-1980)
Wer die Wahrheit im falschen Moment sagt, gilt als Zyniker
 
Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einen ja doch nicht geglaubt.
(Charles Talleyrand, frz. Politiker, 1754-1838)
Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in einer Garage steht.
(Albert Schweitzer, dt. Theologe, Mediziner & Phil., 1875-1965)
Wer nicht gerne denkt, sollte wenigstens von Zeit zu Zeit seine Vorurteile neu gruppieren.
(Luther Burbank, amerikan. Biologe, 1849-1926)
Wer sich nur seiner Vorfahren rühmt, bekennt damit, daß er einer Familie angehört, die tot mehr wert ist als lebendig.
(Neill Lawson, am. Jurist, 1820-1890)
Wer sich ständig von Vernunft leiten läßt, ist nicht vernünftig.
(Charles Tschopp, schweizer Aphoristiker, 1899-1982)
Wer sich über Kritik ärgert, gibt zu, daß sie verdient war.
(Tacitus, röm. Schriftsteller, 55-? n.Chr.)
Wer viele Sprachen spricht, kann in vielen Sprachen Unsinn reden.
(Alexander Roda Roda, ung. Schriftsteller, 1872-1945)
Wer zugibt, daß er feige ist, hat Mut.
(Fernandel, frz. Schauspieler, 1903-1971)
Werbung ist der Versuch, das Denkvermögen des Menschen so lange außer Takt zu setzen, bis er genügend Geld ausgegeben hat.
(Ambrose Bierce, am. Journalist und Schriftsteller, 1842-1914)
When the Chinese write the word 'crisis', they do so in two characters, one meaning danger, the other opportunity
 
Wie leicht doch bildet man sich eine falsche Meinung, geblendet von dem Glanz der äußeren Erscheinung.
(Moliere, frz. Dichter, 1622-1673)
Willst du den Wert des Geldes kennenlernen, geh und versuche dir welches zu borgen.
(Benjamin Franklin, amerikan. Politiker, 1706-1790)
Wir leben alle unter demselben Himmel, aber wir haben nicht alle denselben Horizont.
(Konrad Adenauer, dt. Bundeskanzler, 1876-1967)
Wirtschaftswissenschaft ist die einzige Disziplin, in der jedes Jahr auf dieselben Fragen andere Antworten richtig sind.
(Danny Kaye, amerikan. Filmschauspieler, 1913-1987)
Wozu Socken? Sie schaffen nur Löcher!
(Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1894-1963)
Wunder stehen nicht im Gegensatz zur Natur, sondern nur im Gegensatz zu dem, was wir über die Natur wissen.
(St.Augustin, Apostel von England und erster Erzbischof von Canterbury, ?-604/605)
Zigaretten sind wie Frauen. Am Anfang ziehen sie gut, aber zum Schluß sammelt sich leider auch bei der Zigarette das ganze Gift im Mundstück.
(George Bernard Shaw, irischer Schriftsteller, 1856-1950)
Zu glauben ist schwer.
(Victor Hugo, franz. Schriftsteller, 1802-1885)
'Zu spät gekommen. Nur noch Ruinen.'
(Eintrag eines Amerikaners im Gästebuch von Edzell Castle, Schottland)
Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.
(Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
Zwei Monologe, die sich gegenseitig immer und immer wieder störend unterbrechen, nennt man eine Diskussion.
(Charles Tschopp, schweiz. Aphoristiker, 1899-1982
 

Kalendersprüche

Heinse, Wilhelm (1746 - 1803):
Liebe kritisiert nie. Sie nimmt das Gute, wie es kommt und entschuldigt das Böse ohne Vorbedacht.

 
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